Modellanforderungen für die Optimierung von Informationsflüsse im Krankenhaus

Authors

  • Emily Spicker Technische Universität München
  • Johannes Fottner
  • Dirk Wilhelm

DOI:

https://doi.org/10.2195/lj_Proc_spicker_en_202610_01

Keywords:

Prozessoptimierung, Wertstromanalyse, Krankenhaus, Informationsflüsse

Abstract

Krankenhäuser stehen vor der Herausforderung eines stark wachsenden Personalmangels. Die Digitalisierung von Patientendaten und Prozessen soll helfen, die Belastung des Personals zu reduzieren. Allerdings müssen die Informations- und Kommunikationsprozesse im Krankenhaus im Zuge der Digitalisierung mitverändert und optimiert werden, um wirkliche nachhaltige Entlastung zu schaffen. Krankenhäuser sind jedoch häufig segmentiert und die Prozesse weichen zwischen Abteilungen voneinander ab, was die Zusammenarbeit und Kommunikation erschwert. Um die Prozesse erfolgreich optimieren zu können, ist es hilfreich, zunächst die Kommunikationsabläufe zu verstehen und zu erkennen, wann welche Informationen von wem benötigt werden. Um einen Materialfluss zu optimieren, werden häufig Wertstromanalysen eingesetzt, und es wurden bereits erste Vorschläge gemacht, wie diese für Informationsflüsse erweitert werden können. Diese wurden allerdings in Fertigungsunternehmen angewandt. Krankenhäuser bringen spezifische Bedingungen mit sich, die bei der Analyse und Darstellung mitbedacht werden müssen. Das Paper befasst sich mit der Frage, wie sich der Informationsaustausch in einem Krankenhaus quantifizieren lässt und wie die klassische Wertstromanalyse hierfür angepasst werden muss.

Downloads

Published

2026-10-26

How to Cite

Spicker, E., Fottner, J., & Wilhelm, D. (2026). Modellanforderungen für die Optimierung von Informationsflüsse im Krankenhaus . Logistics Journal: Proceedings, (22). https://doi.org/10.2195/lj_Proc_spicker_en_202610_01