The smaller, the better? Nano-hubs for cycle logistics as an urban-friendly alternative to micro-hubs

Autor/innen

  • Malte Kania Institut für Logistik und Materialflusstechnik an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
  • Benjamin Rolf Institut für Logistik und Materialflusstechnik an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
  • Tom Assmann Institut für Logistik und Materialflusstechnik an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
  • Hartmut Zadek Institut für Logistik und Materialflusstechnik an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

DOI:

https://doi.org/10.2195/lj_proc_kania_en_202211_01

Schlagworte:

Lastenräder, Mikro-Depots, Nano-Depots, cargo-bikes, micro-hubs, nano-hubs

Abstract

Vor allem in urbanen Gebieten stellt der Einsatz von Lastenrädern für die Sendungszustellung auf der letzten Meile einen vielversprechenden Ansatz dar, um die verkehrlichen und ökologischen Nachteile konventioneller Lieferfahrzeuge zu adressieren. Da Lastenräder jedoch geringere Ladevolumina und Reichweiten aufweisen, entsteht ein Bedarf an zusätzlichen Umschlagsknoten in unmittelbarer Nähe der jeweiligen Zustellgebiete. Entsprechende Konzepte wie Mikro-Depots werden bereits von einzelnen Paket-Dienstleistern erprobt, können sich jedoch aufgrund diverser Herausforderungen nicht über den Pilotstatus hinaus etablieren. Im Rahmen der Arbeit werden daher Nano-Depots als stadtverträgliche Alternative zu Mikro-Depots vorgestellt. Speziell wird ein Infrastrukturkonzept für Lastenräder entwickelt, welches sich durch eine modulare Bauweise an verschiedene städte-bauliche Einschränkungen und logistische Abläufe anpassen lässt. Darüber hinaus wird gezeigt, dass der Nano-Depot-Ansatz auch wirtschaftliche Vorteile gegenüber bestehenden Radlogistik-Prozessen aufweist. Auf Basis des methodischen Vorgehens zur Produktentwicklung nach VDI 2221 werden dafür zunächst einzelne Nano-Depot-Module auf konzeptioneller Ebene erarbeitet. Anschließend findet die Implementierung eines Simulationsmodells zum Vergleich der Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit verschiedener (Rad-)Logistikprozesse statt. Auf Grundlage des entwickelten Modulbaukastens bietet die Arbeit Anregungen für die weitere Entwicklung und Ausarbeitung von Radlogistikanlagen. Durch die Anwendung des entwickelten Simulationstools im Rahmen einer Fallstudie lässt sich darüber hinaus zeigen, dass herkömmliche Radlogistikprozesse sowohl ökologische als auch ökonomische Vorteile gegenüber dem motorisierten Lieferverkehr aufweisen, wobei sich letztere durch die Umsetzung des neuartigen Nano-Depot-Konzepts weiter ausweiten lassen.

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Veröffentlicht

02.11.2022

Zitationsvorschlag

Kania, M., Rolf, B., Assmann, T., & Zadek, H. (2022). The smaller, the better? Nano-hubs for cycle logistics as an urban-friendly alternative to micro-hubs. Logistics Journal: Proceedings, (18). https://doi.org/10.2195/lj_proc_kania_en_202211_01