Deep-Learning-Verfahren zur 3D-Objekterkennung in der Logistik

Autor/innen

  • Marko Thiel Institut für Technische Logistik, TU Hamburg
  • Johannes Hinckeldeyn Institut für Technische Logistik, TU Hamburg
  • Jochen Kreutzfeldt Institut für Technische Logistik, TU Hamburg

DOI:

https://doi.org/10.2195/lj_Proc_thiel_de_201811_01

Schlagworte:

Deep Learning, Autonome Systeme, 3D-Objekterkennung, Punktwolke

Abstract

Die zuverlässige Erkennung von Objekten in Sensordaten ist Grundvoraussetzung für die Autonomisierung logistischer Prozesse. Insbesondere die Erkennung von Objekten in 3D-Sensordaten ist für flexible autonome Anwendungen wichtig. Für die Objekterkennung in 2D-Bilddaten stellen auf neuronalen Netzen basierenden Deep-Learning-Verfahren den Stand der Technik dar. Dieser Beitrag diskutiert verschiedene aktuelle Ansätze, Deep-Learning-Verfahren auch für die 3D-Objekterkennung zu nutzen. Wesentliches Merkmal dieser Ansätze ist die Verwendung von Punktwolken als Eingangsdaten, gegebenenfalls nach vorheriger Segmentierung oder Umwandlung in Voxelgitter. Beispielhafte Anwendungen in der Logistik sind autonome Flurförderzeuge und Kommissionierroboter. Herausforderungen für einen Einsatz bestehen in fehlenden Trainingsdaten, hohen erforderlichen Rechenleistungen für Echtzeitanwendungen und einer noch nicht ausreichenden Erkennungsgenauigkeit.

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Veröffentlicht

30.11.2018

Zitationsvorschlag

Thiel, M., Hinckeldeyn, J., & Kreutzfeldt, J. (2018). Deep-Learning-Verfahren zur 3D-Objekterkennung in der Logistik. Logistics Journal: Proceedings, (14). https://doi.org/10.2195/lj_Proc_thiel_de_201811_01